Maler, Bildhauer, Bühnen‑ und Kostümbildner. Ein Œuvre zwischen Fläche und Raum —
vom stillen Aquarell bis zur theatralischen Assemblage. Getragen vom
_ auftragen * hinzufügen * reduzieren * hineinkratzen _
ins Verborgene.
*geboren
1955 · Altenburg, Thüringen
studium
1977—1982 HfBK Dresden
tätig
Deutschland · Schweiz · Karelien · USA
zuletzt
Künstlerkolonie Berlin-Wilmersdorf
*verstorben
24. 02. 2026
_ der natur erstes grün ist gold _
Ihr schwerstzuhaltender Ton.
Ihre ersten Blätter: eine Blume,
Aber nur für etwa eine Stunde.
Dann wird Blatt zu Blatt.
So versank Eden in Trauer,
So vergeht Dämmerung im Tag. _ kein gold kann bleiben _
Robert Frost — aus Ranks Katalog, (T)Raumpfade, 2017
_ raum i _
_ raum ii _
_ nacht · türkis _
_ atelier · tisch _
_ raum iii _
_ triptychon · grün _
_ atelier iii _
_ modell · sardam _
_ rot · gold _
_ artdepot _
_ bühne _
_ aquarell · gelb·grün _
„Fläche und Raum — auftragen, hinzufügen, reduzieren, hineinkratzen."
§ 01 * text
_ statement.
Andreas Ranks Gestaltungsprinzipien artikulieren sich in Formulierungen, die sowohl Aspekte der Plastik als auch der Malerei zitieren und zum Dialog anregen, aber auch Spannungsfelder provozieren wollen.
Die Arbeitsmethode des Künstlers _ auftragen · hinzufügen · reduzieren · hineinkratzen _ um Verborgenes und Überlagertes freizulegen, dokumentiert methaphorisch und anschaulich das Wollen kreativen Tuns.
Rank schöpft dabei aus einem schier unendlichen Fundus an Ideenreichtum und Experimentierlust — aber auch hintersinniger Schalkhaftigkeit, mit denen seine durchaus auch skurrilen Bilderfindungen bevölkert und belebt sind.
Die langjährige Tätigkeit für Theater haben Ranks Bilderwelten nachhaltig geprägt. Er entwickelt und erzählt spielerisch mit dem ihm eigenen Material- und Formenfundus — zu dem auch Fundstücke gehören — seine ganz eigene Dramaturgie im Kontext zu Fläche und Raum.
— Sabine Conrad, M.A. aus dem Katalog (T)Raumpfade, 2017
§ 02 * werkarchiv
_ werke.
Ein kleiner Ausschnitt aus dem Werk — Malerei, Arbeiten auf Papier, Objekte, Bricolagen, übermalte Fotografien und Bühnenmodelle. Der vollständige Nachlass aus rund vier Jahrzehnten ist um ein Vielfaches umfangreicher und wird im Rahmen des geplanten Werkverzeichnisses erfasst.
§ 03 * stationen
_ ausstellungen.
Eine Chronik in Stichworten — vier Jahrzehnte zwischen Bühne, Galerie und Produzentenraum. Wo Kataloge erhalten sind, ist das PDF direkt verlinkt.
_ chronik * 1982 — 2020 _
seit 1982
zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz und in Karelien · noch nicht systematisch erschlossen
_ Zeitraum * 1982 — 2025 __ über vier Jahrzehnte _
§ 04 * biografie
_ vita.
Altenburg · Dresden · Berlin. Eine Chronologie der belegten Stationen — Studium, Engagements, Lehraufträge. Die vollständige Biografie wird im Rahmen des Werkverzeichnisses erarbeitet.
1955
Geboren in Altenburg, Thüringen.Frühe Jahre als Theatermaler am Landestheater Altenburg.
1977 — 1982
Studium Bühnenbild / Kostüm an der Hochschule für Bildende Künste Dresden — bei Prof. Wagner und Prof. Werz.Studienprojekte u.a. am Staatsschauspiel Dresden, Regieinstitut BAT Berlin, Filmhochschule Potsdam-Babelsberg, Theater Bautzen. Diplom 1982.
seit 1982
Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner in Deutschland, der Schweiz und in Karelien.u.a. Renaissance-Theater Berlin · Karelisches Nationaltheater Petrosawodsk · Staatstheater Cottbus · Theater Regensburg · Theater am Neumarkt Zürich · Theater an der Winkelwiese Zürich · Staatstheater Mainz · Pfalztheater Kaiserslautern · Oper Erfurt · Schauspiel Nürnberg · Theater Heilbronn · LT Coburg · LT Tübingen · Theater Zwickau-Plauen · Theater Osnabrück.
—
Freiberufliche Arbeit als Maler, Objektkünstler, Puppengestalter und Puppenspieler, Innendesigner.
—
Lehrtätigkeit an der FH Coburg, modeco Zürich, Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
2007 — 2011
Betrieb der Produzentengalerie artdepot-r in der Künstlerkolonie Berlin-Wilmersdorf.
2017 · 2020
Ausstellungen (T)Raumpfade und Zwischenstopp im Restaurant PETER & Silie, Ingelheim.
—
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 1982, u.a. in Altenburg, Dresden, Prag, Kiel, Osnabrück, Berlin, Bingen und Zürich.
—
Arbeiten in öffentlichem Besitz und in Privatsammlungen in Deutschland, der Schweiz und in den USA.
zuletzt
Lebte und arbeitete in Berlin-Wilmersdorf.
24. 02. 2026
_ Andreas Rank verstorben _
§ 05 * werkstatt
_ atelier.
Einblicke in die Arbeitsräume in der Künstlerkolonie Berlin-Wilmersdorf.